Die Landesvorsitzende:
Annegret Kramp-Karrenbauer

AKK
Verankert in der Basis


Annegret Kramp-Karrenbauer ist 18, als sie der CDU beitritt. Es ist ein Beitritt aus Überzeugung und mit Überzeugung. Bereits mit 22 Jahren wird sie in den Stadtrat ihrer Heimatgemeinde Püttlingen gewählt, dem sie noch immer angehört. Nach ihrem Studium der Rechts- und Politikwissenschaft in Trier und Saarbrücken arbeitet sie von 1991 bis 1998 als Grundsatz-Planungsreferentin der CDU Saar und rückt 1998 für ein Jahr für Klaus Töpfer in den Bundestag nach.


Im Dienste des Saarlandes

Seit 1999 sitzt Annegret Kramp-Karrenbauer im Landtag des Saarlandes und steht seitdem auch der Frauen Union der CDU Saar vor. Sie übte in den Jahren 1999 und 2000 das Amt der parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU-Landtagsfraktion aus. Seit 2003 war sie an der Seite von Peter Müller stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Saar, wurde am 28. Mai 2011 zur neuen Landesvorsitzenden und am 10. August 2011 zur Ministerpräsidentin des Saarlandes gewählt.


Erste Innenministerin Deutschlands

Als erste Innenministerin der Bundesrepublik setzt sie zwischen 2000 und 2007 durch, dass Frauen, die zur Heirat nach Deutschland kommen, die hiesige Sprache beherrschen müssen. Als Innenministerin arbeitet Kramp-Karrenbauer mit am neuen Zuwanderungsgesetz und bereitet in der Innenministerkonferenz die gesetzlichen Anpassungen im Zuge der Nachwirkungen des 11. Septembers vor.


Meilenstein in der Doping-Bekämpfung

Zwischen 2001 und 2002 steht Kramp-Karrenbauer an der Spitze der Sportministerkonferenz. Sie verhandelt mit dem Deutschen Fußballbund das Alkoholverbot in Deutschlands Fußballstadien und die Ausländer-Regelung in der Bundesliga. Die Gründung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) in der Ära ihrer Präsidentschaft gilt als Meilenstein in der Doping-Bekämpfung.


Vorsitz der Kultusministerkonferenz

Obwohl Annegret Kramp-Karrenbauer erst im Oktober 2007 zur saarländischen Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur ernannt wird, wählt sie die Kultusministerkonferenz 2008 zur neuen Präsidentin, die die Federführung zur Stellungnahme der KMK zum nationalen Bildungsgipfel innehat. Kramp-Karrenbauer ändert die Ausgestaltung des Abiturs nach acht Jahren (G8) und baut parallel eine durchlässige Säule für das Abitur nach neun Jahren (G9) auf. Sie führt im Saarland die Schulbuchausleihe ein und setzt sich für den Ausbau der Kinderkrippen ein. Sie schafft eine Kinder-Ferienbetreuung für Mitarbeiter der saarländischen Landesverwaltung und stellt ihre Politik unter den Slogan „Wir leben Familie“. Dies setzt sie auch als Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport von 2009 bis 2011 fort.


Stammgast im Adenauer-Haus

Kramp-Karrenbauer gehört im Laufe ihrer politischen Karriere verschiedenen Gremien auch bundesweit an. Sie leitete unter anderem den Bundesfachausschuss Familie, gehört bei der Bildung der Großen Koalition dem Expertenteam für Inneres und bei der Bildung der aktuellen Bundesregierung dem Team Bildung an. Seit dem 15. November 2010 sitzt sie als gewähltes Mitglied im Bundespräsidium der CDU Deutschlands. Im Adenauer-Haus ist sie zum Stammgast geworden.


Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Mit einer Amtszeit von 11 Jahren war die heutige Ministerpräsidentin zuvor die dienstälteste Ministerin in der Geschichte des Saarlandes. Kramp-Karrenbauer ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lebt sie vor und bringt ihre Erfahrungen in ihre Politik ein. Für alle Mitarbeiter der saarländischen Landesverwaltung hat sie eine Ferienbetreuung ihrer Kinder eingeführt und ihre Politik unter den Slogan „Wir leben Familie“ gestellt. Seit 2001 ist Annegret Kramp-Karrenbauer stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union.


Weitere Informationen: www.kramp-karrenbauer.de