In einem offenen Brief hat sich der Generalsekretär der CDU Saar, Roland Theis, an den kubanischen Bürgerrechtler Dr. Oscar Elias Biscet gewandt. Der Brief soll Biscet dabei helfen, seinen Landsleuten „ein richtiges Bild der deutschen Politik zu vermitteln“, sofern dies trotz des repressiven Systems auf Kuba möglich ist. Anlass dafür war das skandalöse Geburtstagsschreiben der Linkspartei-Vorsitzenden Lötzsch und Ernst an Fidel Castro. Mit der Zusicherung von „unverbrüchlicher Freundschaft und Solidarität“ verhöhnten die beiden das kubanische Volk, das über Jahrzehnte der Unterdrückung und Verfolgung durch den ehemaligen Diktator Fidel Castro ausgesetzt war.
In dem Brief an Biscet heißt es unter anderem: „Wir versprechen Ihnen: Auch in Zukunft werden wir unser Möglichstes dazu beitragen, dass die Verbrechen gegen das kubanische Volk nicht durch völlige Ignoranz, Verleugnung der Geschichte und engstirnige Ideologie der deutschen Linken unter den Teppich gekehrt werden. Bitte seien Sie sich gewiss, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland nicht so denkt. Wir haben Sie nicht vergessen!“
Dr. Oscar Elias Biscet ist einer der bekanntesten kubanischen Menschenrechtsaktivisten. Biscet wurde im Jahre 2002 zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil er sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in Kuba engagiert hatte. Er ist Gründer der Menschenrechtsorganisation „The Lawton Foundation for Human Rights“, der er auch heute noch vorsteht. Im Jahr 2007 hatte der damalige CDU-Landesvorsitzende und saarländische Ministerpräsident Peter Müller eine Patenschaft für den politisch Verfolgten Biscet übernommen. Seither steht die CDU Saar im direkten Kontakt zu Menschenrechtsaktivisten im sozialistischen Unrechtsstaat Kuba.