Der Generalsekretär der CDU Saar Roland Theis erklärt dazu: „Bei den grundlegenden Entscheidungen der Stadtpolitik hat Oberbürgermeister Klaus Lorig stets die Bürgerschaft eng eingebunden. Deshalb haben die Dreckschleuder-Attacken der Linkspartei während des Wahlkampfes bei den Bürgern nicht verfangen. Obwohl die Linkspartei in Völklingen während des Wahlkampfes flächendeckend Flugblätter mit Mutmaßungen und angeblichen Skandalen verteilte, ließen sich die Völklinger Bürger davon nicht beeindrucken, sondern haben den Durchblick behalten.
Aufgrund der Art und Weise, wie die Linkspartei in Völklingen den Wahlkampf geführt hat, lautet der eigentliche Wahlverlierer denn auch Oskar Lafontaine. Es war Oskar Lafontaine, der als Drahtzieher in Völklingen fungiert hat – nicht nur indem er die Kandidatin seiner Partei gegen Widerstände der LINKEN-Basis vor Ort regelrecht durchgedrückt hat. Lafontaine hat sich in den Direktwahlkampf wiederholt eingemischt und ließ sich sogar selbst in Völklingen plakatieren, was ein höchst eigenartiger Vorgang ist bei einer Direktwahl, für die er selbst nicht kandidierte.
Mit dem Wahlergebnis sind jetzt nicht nur alle politischen Klischees über Völklingen hinfällig (SZ-Artikel vom 03. September: „Wahlkampf um Hochburg der Linken“), sondern insbesondere ist Oskar Lafontaine nachhaltig entzaubert worden. Bei dieser Direktwahl haben die Bürger von Völklingen die erfolgreiche bürgerliche Politik von Klaus Lorig wiedergewählt und haben den falschen Versprechungen der LINKEN widerstanden. Sie gaben dem falschen Spiel mit Oskar Lafontaine keine Chance. Wähler haben eben doch ein gutes Gedächtnis.“ so Roland Theis abschließend.